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Brexit-Update: Britische Finanzbranche alive and kicking?

Der Brexit und die Folgen des Nordirland-Protokolls können das Vereinte Königreich noch ganz schön teuer zu stehen kommen. Foto: Hagen Gerle

Covid-19 hin, Brexit her: Die britische Finanzbranche lässt sich vom EU-Austritt vor bald einem Jahr nicht unterkriegen. Neue Börsenregeln, Nachhaltigkeitspflichten und mehr Jobs im Finanzsektor sollen beweisen, dass die Industrie „alive and kicking“ ist. Allerdings müssen den Ankündigungen an der Themse erst noch Taten folgen. Und der Streit um das Nordirland-Protokoll droht den mühsam ausgehandelten Brexit-Deal wieder zunichtezumachen, erklärt Hagen Gerle in diesem Gastbeitrag für FondsTrends, der Plattform von Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. mit Beiträgen zu aktuellen und zukunftsorientierten Themen der Fondswelt: Brexit-Update: Britische Finanzszene alive and kicking?

Interview mit Norman Wirth, Vorstand Maklerverband AfW, zu den Folgen der Bundestagswahl

Norman Wirth, AfW

Deutschland hat gewählt – aber was heißt das Ergebnis für die Lebensversicherungsbranche und die Altersvorsorge insgesamt? Im Auftrag unseres Kunden Standard Life Versicherung interviewten wir Norman Wirth, den geschäftsführenden Vorstand des Maklerverbandes AfW in Berlin, zu den Ergebnissen der Bundestagswahl. Wir sprachen mit Herrn Wirth über die möglichen Folgen für die staatlich geförderte Altersvorsorge, die Zukunft der Riester-Rente, die künftige Aufsicht über Versicherungsmakler und ein mögliches Provisionsverbot (Interview im mp3-Format auf der Website von Standard Life).

Beitrag zur Zukunft des Finanzplatzes Großbritannien post-Brexit auf FondsTrends.lu

Großbritanniens Regierung und die britische Finanzbranche suchen momentan händeringend nach Möglichkeiten, um das Vereinigte Königreich post-Brexit als internationalen Finanzplatz attraktiv zu halten. Tatsächlich hat die Finanzindustrie auf der Insel seit dem EU-Referendum im Juni 2016, vor allem aber in den vergangenen Monaten, tüchtig an Personal, Unternehmen und Assets verloren. Am stärksten betroffen ist das Asset Management, wie Hagen Gerle in diesem Beitrag für FondsTrends, der Informationsplattform von Hauck & Aufhäuser Fund Services zu aktuellen Trends und Themen im Fondsgeschäft, darlegt: Finanzplatz UK post-Brexit: Suche nach neuem Sinn.

Umfrage: Die größten Herausforderungen für ausländische Fondshäuser in Deutschland 2021

Chart showing the biggest challenges for foreign asset managers in Germany 2021

Deutschlands dezentrale Struktur mit seinen verschiedenen Finanzzentren, Zugang zu Vertriebspartnern, fondsbezogene Regulierung, Arbeiten im Home Office sowie spezifische Anforderungen von Kundenseite sind die größten Herausforderungen für ausländische Fondsgesellschaften auf dem deutschen Markt. Im Vergleich mit den jeweiligen Heimatmärkten der Asset Manager bereitet die Regulierung in Deutschland wesentlich mehr Arbeit. Das sind die Kernergebnisse der Umfrage „Welche Hürden müssen ausländische Fondshäuser auf dem deutschen Markt überwinden?“ – der zweiten nach 2020 – welche die spezialisierte Kommunikationsberatung Gerle Financial Communications (GFC) durchgeführt hat.

An der Online-Umfrage beteiligten sich im Februar und März dieses Jahres Vertreter von 18 Unternehmen, die bei ausländischen Fondshäusern arbeiten oder für diese Dienstleistungen erbringen, vor allem im Vertrieb. Die teilnehmenden Firmen stammen aus Europa (zwölf Unternehmen), Nord- und Südamerika (fünf) sowie Asien (eine Firma). Acht der Teilnehmer (44%) sind bereits seit mehr als fünf Jahren auf dem deutschen Markt vertreten, drei (17%) zwischen drei bis fünf sowie vier (22%) zwischen einem und drei Jahren. Drei Unternehmen (17%) sind erst in den vergangenen zwölf Monaten auf dem deutschen Markt aktiv geworden. Continue Reading

Asset-Manager-Umfrage 2021: Was sind die größten Hürden für ausländische Asset Manager in Deutschland?

Was sind die größten Hürden für ausländische Investmentgesellschaften auf dem deutschen Markt? Spezifische Anforderungen institutioneller Kunden oder komplexe deutsche Regularien? Umschalten auf Home office oder vorsichtige Rückkehr ins Büro? Die richtigen Vertriebskontakte finden oder die Digitalisierung vorantreiben? Das sind zentrale Fragen der neuen Online-Befragung – der zweiten nach 2020 – von Gerle Financial Communications, die sich an alle ausländischen Vermögensverwalter in Deutschland richtet, die erst seit wenigen Jahren hier vertreten sind oder ihren Markteintritt noch planen.

Der Fragebogen besteht aus 12 Fragen, deren Beantwortung nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern sollte. Die (anonymen) Ergebnisse der Umfrage können alle Teilnehmer am Ende der Befragung ohne weitere Bedingungen bei uns anfordern. Die Umfrage ist bis Mitte März 2021 offen. Um auf den Link zur Umfrage (in Englisch) zu gelangen, bitte hier klicken.

Britische Finanzbranche post Brexit: Hoffen auf Äquivalenz – oder lieber gleich in die EU umziehen?

Großbritannien und die Europäische Union wollen bis Ende März ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnen, in dem festgelegt werden soll, wie es mit der Finanzdienstleistungsbranche nach dem Brexit weitergeht. Während das Vereinigte Königreich darauf hofft, dass seine Regularien auch auf dem Kontinent als gleichwertig anerkannt werden („equivalence“), scheinen für die EU gleiche Wettbewerbsbedingungen („level playing field“) wichtiger zu sein. Jeder Tag ohne ein Abkommen treibt mehr Geschäft, Firmen und Mitarbeiter nach Europa – und verunsichert britische Investmentmanager zunehmend.

Es sieht gerade nicht gut aus für den internationalen Finanzplatz Großbritannien. Auch wenn der Brexit-Deal für manchen Briten ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk gewesen sein mag – für viele gerät er zur nationalen Tragödie. Zu entnervten Spediteuren, wütenden Fischern und abgezockten Online-Shoppern aus dem Vereinigten Königreich (United Kingdom, UK) könnten sich bald umzugswillige Mitarbeiter aus Finanzdienstleistungsfirmen gesellen. Der Sales-Manager einer Londoner Investmentboutique brachte es in einem Telefonat dieser Tage mit mir auf den Punkt: „Down the line, wenn du in der EU arbeiten willst, brauchst du die Lizenz vor Ort.“ Ergo schaue sich sein Arbeitgeber intensiv nach einem Standort auf dem europäischen Festland um.

Überlegungen, wie sie dieser Asset Manager mit seinem zweistelligen Milliarden-Betrag an verwaltetem Vermögen anstellt, machen sich immer mehr Investmenthäuser an der Themse, die (noch) keine Niederlassung in der Europäischen Union (EU) haben. Die post-Brexit-Phase ist für viele von ihnen eine Grauzone, solange es noch kein separates Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU gibt. Doch das kann auf sich warten lassen. Continue Reading

Der Fisch, die Finanzen und der letzte Akt im Brexit-Drama

Der (vorerst) letzte Vorhang im Brexit-Drama geht in diesen Tagen auf, und es sieht nicht nach einem guten Ende für die britische Finanz- und Fondsbranche aus. Die größte Chance hieß bis vor kurzem noch „Fish for Finance“. Doch daraus wird wohl nichts. Britische Finanzfirmen sitzen auf dem Trockenen, falls sie in der Europäischen Union (EU) keine eigene Niederlassung unterhalten (Artikel als PDF). Bis zur Absage von Großbritanniens Premierminister Boris Johnson Mitte Oktober sah „Fish for Finance“ – ein möglicher Handel zwischen Fangrechten für EU-Fischerboote in britischen Gewässern auf der einen und einem Zugang für britische Finanzprodukte in die Europäische Union auf der anderen Seite – recht erfolgversprechend aus. Flundern für Fonds oder Dorsch für Derivate sozusagen. Continue Reading

„Digitales Marketing ist eine große Chance für Asset Manager aller Größen“

Dass sich digitale Transformation durch COVID-19 über alle Sektoren hinweg beschleunigt hat, gilt insbesondere für die Vertriebsteams von Asset Managern. „Ein Vermögensverwalter muss für die Zeit Sichtbarkeit haben, wenn sein Verkäufer nicht vor dem Kunden sitzt“, sagen Patrick Ide und Dorit Erzmoneit. Sie sind Senior-Partner des Digital-Spezialisten GrndWorx (ehemals Teil von Nurture), der einige der größten Marken der Fondsbranche sowie mehrere Investmentboutiquen zu seinen Kunden zählt.

„Aufgabe des digitalen Marketings ist es, Leads für den Vertrieb zu liefern – eine unglaubliche Chance für Vermögensverwalter jeder Größe“, betonen die Experten für digitales Engagement in einem Interview mit Gerle Financial Communications.  Welche Bedeutung die zunehmende digitale Präsenz für Fondsgesellschaften besitzt, habe dieser Tage erst wieder die Übernahme der digitalen Vertriebs- und Marketingplattform CapInside durch Universal-Investment gezeigt.

Im Interview mit Gerle Financial Communications erklären Ide und Erzmoneit, warum sie davon überzeugt sind: Der anhaltende Trend zu einem stärker zugeschnittenen und tiefer gehenden digitalen Engagement-Marketing wird den klassischen Vertriebsansatz zunichte machen, Kunden zu kontaktieren und sich mit ihnen zu treffen, nur um ihnen etwas zu erzählen, was sie bereits wissen. Mehr dazu hier im Interview (Artikel als PDF).

Umfrage: Die größten Herausforderungen ausländischer Fondsmanager in Deutschland

Spezifische Anforderungen von Kundenseite, die fondsbezogene Regulierung und der Zugang zu Vertriebspartnern sind die größten Herausforderungen für ausländische Fondsgesellschaften auf dem deutschen Markt – oder waren es zumindest bis zum Beginn des Coronavirus-Lockdowns. Die höchste persönliche Schwierigkeit für Mitarbeiter und Dienstleister von Investmentgesellschaften war bis dato der Umstand, dass Deutschland sehr dezentralisiert ist und viele unterschiedliche Finanzzentren hat. Das sind die Kernergebnisse der Umfrage „Welche Hürden müssen ausländische Fondshäuser auf dem deutschen Markt überwinden?, welche die spezialisierte Kommunikationsberatung Gerle Financial Communications (GFC) initiiert hat. Die kompletten Ergebnisse finden Sie in dieser deutschen Pressemitteilung (PDF).

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