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Hagen

Asset-Manager-Umfrage 2021: Was sind die größten Hürden für ausländische Asset Manager in Deutschland?

Was sind die größten Hürden für ausländische Investmentgesellschaften auf dem deutschen Markt? Spezifische Anforderungen institutioneller Kunden oder komplexe deutsche Regularien? Umschalten auf Home office oder vorsichtige Rückkehr ins Büro? Die richtigen Vertriebskontakte finden oder die Digitalisierung vorantreiben? Das sind zentrale Fragen der neuen Online-Befragung – der zweiten nach 2020 – von Gerle Financial Communications, die sich an alle ausländischen Vermögensverwalter in Deutschland richtet, die erst seit wenigen Jahren hier vertreten sind oder ihren Markteintritt noch planen.

Der Fragebogen besteht aus 12 Fragen, deren Beantwortung nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern sollte. Die (anonymen) Ergebnisse der Umfrage können alle Teilnehmer am Ende der Befragung ohne weitere Bedingungen bei uns anfordern. Die Umfrage ist bis Mitte März 2021 offen. Um auf den Link zur Umfrage (in Englisch) zu gelangen, bitte hier klicken.

GFC Podcast Episode 6: Die britische Finanzbranche post Brexit

Die britische Finanzbranche nach dem Brexit: Hoffen auf Äquivalenz – oder lieber gleich in die EU umziehen? Das ist das Thema der neuen, 6. Folge von GFC (not the ,Global Financial Crisis‘) Podcast. Der Brexit-Deal, den die britische Regierung und die EU-Kommission an Heilig Abend verkündeten, klammert Dienstleistungen weitgehend aus – und damit auch die mächtige britische Finanzdienstleistungsbranche mit ihrem hohen Anteil an Wirtschaftskraft, Steuerbeiträgen und Arbeitsplätzen. Gerade für britische Fondsgesellschaften, die nach eigenen Angaben über GBP 8,5 Billionen an Assets verwaltet, ist deshalb ein Abkommen mit der EU, wie es mit der Finanzdienstleistungsbranche post Brexit weitergehen soll, sehr wichtig. Doch die EU hat’s mit einer solchen Vereinbarung offensichtlich nicht so eilig … und jeder Tag ohne ein Abkommen treibt mehr Geschäft, Firmen und Mitarbeiter nach Europa – und verunsichert britische Investmentmanager zunehmend. Mehr Informationen dazu finden Sie auch in diesem Beitrag auf Deutsch oder English.

Dieser Podcast ist auf Deutsch.

Länge des Podcasts: 14:20 min.

Britische Finanzbranche post Brexit: Hoffen auf Äquivalenz – oder lieber gleich in die EU umziehen?

Großbritannien und die Europäische Union wollen bis Ende März ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnen, in dem festgelegt werden soll, wie es mit der Finanzdienstleistungsbranche nach dem Brexit weitergeht. Während das Vereinigte Königreich darauf hofft, dass seine Regularien auch auf dem Kontinent als gleichwertig anerkannt werden („equivalence“), scheinen für die EU gleiche Wettbewerbsbedingungen („level playing field“) wichtiger zu sein. Jeder Tag ohne ein Abkommen treibt mehr Geschäft, Firmen und Mitarbeiter nach Europa – und verunsichert britische Investmentmanager zunehmend.

Es sieht gerade nicht gut aus für den internationalen Finanzplatz Großbritannien. Auch wenn der Brexit-Deal für manchen Briten ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk gewesen sein mag – für viele gerät er zur nationalen Tragödie. Zu entnervten Spediteuren, wütenden Fischern und abgezockten Online-Shoppern aus dem Vereinigten Königreich (United Kingdom, UK) könnten sich bald umzugswillige Mitarbeiter aus Finanzdienstleistungsfirmen gesellen. Der Sales-Manager einer Londoner Investmentboutique brachte es in einem Telefonat dieser Tage mit mir auf den Punkt: „Down the line, wenn du in der EU arbeiten willst, brauchst du die Lizenz vor Ort.“ Ergo schaue sich sein Arbeitgeber intensiv nach einem Standort auf dem europäischen Festland um.

Überlegungen, wie sie dieser Asset Manager mit seinem zweistelligen Milliarden-Betrag an verwaltetem Vermögen anstellt, machen sich immer mehr Investmenthäuser an der Themse, die (noch) keine Niederlassung in der Europäischen Union (EU) haben. Die post-Brexit-Phase ist für viele von ihnen eine Grauzone, solange es noch kein separates Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU gibt. Doch das kann auf sich warten lassen. Continue Reading

GFC-Podcast Episode 5: “Digitales Marketing wird in diesen Zeiten zum besten Freund des Vertriebs von Asset Managern”

Digitales Marketing, virtuelle Investmentkonferenzen und die Frage: LinkedIn oder TikTok?“ So kann man das Thema der 5. Episode von GFC (not the ‘Global Financial Crisis’) Podcast umschreiben. Wie machen Fondsgesellschaften auf sich aufmerksam, wenn sie ihre Kunden nicht mehr von Angesicht zu Angesicht treffen und beraten können? Wie ändert sich gerade das Verhältnis von Sales (die haben wir im vorigen GFC Podcast thematisiert) und Marketing von Asset und Wealth Managern? Ich spreche darüber, über traditionelle Strategien und neue Werkzeuge sowie über die grundlegende bevorstehende Regulierung zu Cookies mit Patrick Ide, Managing Director von GrndWorX in Den Hague, und Alexandra von Kalnein, Geschäftsführerin von Natango Invest in Frankfurt am Main. Dieser Podcast ist auf Englisch. Und hier ist der Interviewtext als PDF (ebenfalls auf Englisch)

Dauer des Podcasts: 22:16 min.

Der Fisch, die Finanzen und der letzte Akt im Brexit-Drama

Der (vorerst) letzte Vorhang im Brexit-Drama geht in diesen Tagen auf, und es sieht nicht nach einem guten Ende für die britische Finanz- und Fondsbranche aus. Die größte Chance hieß bis vor kurzem noch „Fish for Finance“. Doch daraus wird wohl nichts. Britische Finanzfirmen sitzen auf dem Trockenen, falls sie in der Europäischen Union (EU) keine eigene Niederlassung unterhalten (Artikel als PDF). Bis zur Absage von Großbritanniens Premierminister Boris Johnson Mitte Oktober sah „Fish for Finance“ – ein möglicher Handel zwischen Fangrechten für EU-Fischerboote in britischen Gewässern auf der einen und einem Zugang für britische Finanzprodukte in die Europäische Union auf der anderen Seite – recht erfolgversprechend aus. Flundern für Fonds oder Dorsch für Derivate sozusagen. Continue Reading

GFC-Podcast Episode 4: Herausfordernde Zeiten für Third Party Marketers

Wie mühselig der institutionelle Fondsvertrieb in Zeiten von Coronavirus und Lockdown geworden ist und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Zukunft ergeben – das ist das Thema der neuen 4. Folge von GFC (‘not the Global Financial Crisis’) Podcast. Diesmal komplett auf Englisch. Ich habe mit vier Third Party Marketers, externen Vertriebsberatern, gesprochen, die seit Jahrzehnten Fonds für eine Reihe von Vermögensverwaltern auf dem deutschsprachigen Markt (D-A-CH) und Luxemburg verkaufen: Natango Invest und bavi consulting (Bavicon) im Raum Frankfurt/Main, Multi Boutique Marketers (MBMs) in Luxemburg und Bohanan Ltd. mit Sitz in London. Ihr Fazit: Keine persönlichen Treffen, keine Pitches für neue Mandate und viel längere Anlageprozesse – es sind harte Zeiten, und es wird wohl auch noch eine Weile so bleiben … (Original-Interview in Englisch als PDF).

GFC-Podcast Episode 3: Der Provisionsdeckel, die EU-Taxonomie und lange Haare im Lockdown

Um die Finanzmarktregulierung, den drohenden Provisionsdeckel für Lebensversicherungen und um die EU-Taxonomie (und um lange Haare) geht’s in der neuen, dritten Episode von GFC (not the ‚Global Financial Crisis‘) Podcast. Zu hören gibt es Original-Statements von Gegnern und Befürwortern des Provisionsdeckels – den Bundestagsabgeordneten Carsten Brodesser (CDU) und Frank Schäffler (FDP), Dr. Peter Schwark vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Norman Wirth vom Bundesverband Finanzdienstleistung (AfW), und von Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten (BdV). Außerdem ein Interview mit Beraterin Anke Limbach (Limbach Consulting) – Unternehmensberaterin und Spezialistin für die Umsetzung komplexer organisatorischer Vorhaben im Wertpapieranlagenbereich – zur EU-Taxonomie für nachhaltige Investments … und warum die womöglich ein noch größeres Abstimmungsrad als MiFID 2 wird (Original-Interview als PDF).

„Digitales Marketing ist eine große Chance für Asset Manager aller Größen”

Dass sich digitale Transformation durch COVID-19 über alle Sektoren hinweg beschleunigt hat, gilt insbesondere für die Vertriebsteams von Asset Managern. „Ein Vermögensverwalter muss für die Zeit Sichtbarkeit haben, wenn sein Verkäufer nicht vor dem Kunden sitzt”, sagen Patrick Ide und Dorit Erzmoneit. Sie sind Senior-Partner des Digital-Spezialisten GrndWorx (ehemals Teil von Nurture), der einige der größten Marken der Fondsbranche sowie mehrere Investmentboutiquen zu seinen Kunden zählt.

„Aufgabe des digitalen Marketings ist es, Leads für den Vertrieb zu liefern – eine unglaubliche Chance für Vermögensverwalter jeder Größe”, betonen die Experten für digitales Engagement in einem Interview mit Gerle Financial Communications.  Welche Bedeutung die zunehmende digitale Präsenz für Fondsgesellschaften besitzt, habe dieser Tage erst wieder die Übernahme der digitalen Vertriebs- und Marketingplattform CapInside durch Universal-Investment gezeigt.

Im Interview mit Gerle Financial Communications erklären Ide und Erzmoneit, warum sie davon überzeugt sind: Der anhaltende Trend zu einem stärker zugeschnittenen und tiefer gehenden digitalen Engagement-Marketing wird den klassischen Vertriebsansatz zunichte machen, Kunden zu kontaktieren und sich mit ihnen zu treffen, nur um ihnen etwas zu erzählen, was sie bereits wissen. Mehr dazu hier im Interview (Artikel als PDF).

GFC-Podcast Episode 2: Die größten Hürden für ausländische Fondsmanager auf dem deutschen Markt

Was sind die größten Herausforderungen für ausländische Fondsgesellschaften in Deutschland? Und warum sind deutsche institutionelle Investoren in manchen Dingen gar nicht so speziell, wie sie manchmal glauben – in anderen dafür schon? Darum geht’s in der zweiten Folge von GFC (not the ‚Global Financial Crisis‘) Podcast. Dazu gebe ich die Ergebnisse einer Umfrage bekannt, die wir kürzlich zu diesem Thema veröffentlicht haben, und führe ein Interview mit Christina Böck, Partnerin bei der internationalen Strategieberatung INDEFI. Wir sprechen darüber, warum sich selbst große etablierte Investmentgesellschaften aus dem Ausland mitunter schwer damit tun, in der Bundesrepublik ins Geschäft zu kommen, und wie sich ausländische Fondsgesellschaften am besten für einen Auftritt auf dem sehr fragmentierten deutschen Markt vorbereiten (Original-Interview als PDF).

Umfrage: Die größten Herausforderungen ausländischer Fondsmanager in Deutschland

Spezifische Anforderungen von Kundenseite, die fondsbezogene Regulierung und der Zugang zu Vertriebspartnern sind die größten Herausforderungen für ausländische Fondsgesellschaften auf dem deutschen Markt – oder waren es zumindest bis zum Beginn des Coronavirus-Lockdowns. Die höchste persönliche Schwierigkeit für Mitarbeiter und Dienstleister von Investmentgesellschaften war bis dato der Umstand, dass Deutschland sehr dezentralisiert ist und viele unterschiedliche Finanzzentren hat. Das sind die Kernergebnisse der Umfrage „Welche Hürden müssen ausländische Fondshäuser auf dem deutschen Markt überwinden?, welche die spezialisierte Kommunikationsberatung Gerle Financial Communications (GFC) initiiert hat. Die kompletten Ergebnisse finden Sie in dieser deutschen Pressemitteilung (PDF).

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