Die Misere des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande, der offensichtlich Schwierigkeiten bei der Bedienung von Zinszahlungen an zwei Gläubigerbanken hat, hat nicht nur zu Turbulenzen an den Anleihemärkten geführt. „Die Notlage von Evergrande wirft kritische Fragen zu Investitionen in allen Schwellenländern auf, nicht nur in China“, sagt Teresa Kong, verantwortlich für alle festverzinslichen Strategien beim Asien-Spezialisten Matthews Asia. Der Fall Evergrande unterstreiche daher, wie wichtig es sei, bei Anleiheinvestitionen eine gründliche Due-Diligence in Bezug auf drei Aspekte guter Unternehmensführung durchzuführen, nämlich die Rechnungslegung, die rechtlichen und die regulatorischen Vorschriften, erklärt die Expertin in ihrem jüngsten Kommentar.
Matthews Asia: Evergrandes Zahlungsschwierigkeiten sind ein spezifisches, kein systemisches Risiko von Chinas Anleihemarkt
Schlagwörter: China (DE)
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